Telekom Virtual Reality

Für den Messeauftritt der Deutschen Telekom auf dem Mobile World Congress 2016 entstand eine vollständig gerenderte 360°-VR-Experience, die ich für die in Darmstadt ansässige Agentur /CAMAO erstellen durfte.

Die technologische Zukunft der Telekom sollte nicht erklärt werden – sondern erlebbar sein. Im Zentrum stand die Frage: Wie lässt sich Innovationskraft räumlich inszenieren?

Die visuelle Sprache kombinierte Motion Design, Rauminszenierung und Markenästhetik zu einem konsistenten Erlebnis. Die VR-Experience wurde direkt am Stand präsentiert. Besucher setzten Headsets auf und tauchten in eine isolierte Markenwelt ein – fern vom visuellen Lärm der Messehalle.

Die Experience fungierte als strategisches Entry-Tool in Kundengespräche – nicht als Erklärfilm, sondern als immersiver Impuls.

Mit der 360°-Experience positionierte sich die Deutsche Telekom frühzeitig als technologischer Vorreiter im Bereich immersiver Markenkommunikation. Die Inszenierung verband Zukunftsthemen wie 5G und digitale Vernetzung mit einer klaren visuellen Haltung und schuf eine eigenständige Differenzierung im Wettbewerbsumfeld des MWC. Gleichzeitig entstand Content, der über den Messeauftritt hinaus als 360°-Version digital weiterverwendet werden konnte. Das Projekt zeigte, wie räumlich gedachte Markenkommunikation komplexe Innovationsfelder zugänglich, emotional und nachhaltig wirksam machen kann.

"Smartphone, Brille und Kopfhörer aufsetzen – schon geht’s los: #Virtual Reality versetzt euch in andere Welten. In diesem Jahr ist dies ein Schwerpunkt beim #MWC16 in Barcelona.“
Deutsche Telekom
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Die VR-Experience wurde direkt am Messestand präsentiert und schuf einen bewussten Gegenpol zur visuellen Reizüberflutung der Messehalle.

Besucher setzten die Headsets auf und tauchten vollständig in eine virtuelle Markenwelt ein, in der technologische Vision nicht erklärt, sondern räumlich erfahrbar wurde. Die immersive Inszenierung führte zu einer spürbar höheren Verweildauer und schuf eine emotionale Nähe, die klassische Screen-Installationen nicht leisten konnten. Gespräche begannen nicht mit einer Produktpräsentation, sondern mit einem gemeinsamen Erlebnis – und genau darin lag ihre strategische Stärke.

Die VR-Experience kann auch ohne VR-Brille auf dem Telefon mit der YouTube-App ansgeschaut werden. Weniger immersiv, dafür 360°. 

Daniel Siegl & Martin M. Rosskopf
Konzept
Creative & Art Direction
3D Animation

Kayed Reuss, Louison Menoux & Lennard Makosch
3D Animation

Kunde: